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Die Verbrennung von Fossilbrennstoffen ist eine der Hauptursachen für den Klimawandel. Auf fast perverse Weise werden durch die Erderwärmung neue Gebiete zur Ölförderung eröffnet – man schüttet buchstäblich mehr Öl ins Feuer. Die Eisschmelze macht Bohrungen in der Arktis möglich. Grönland wird bald zum Öl-Produzent werden.

Das müsste nicht sein! Wir haben unseren Ölverbrauch ohnehin zu reduzieren statt zu erhöhen. Und eine Ölkatastrophe in diesen Gewässern wäre für Fauna und Flora verheerend. Andererseits kann man die Versuchung für die Regierung Grönlands verstehen: Öl-Geld, wenn gut verwaltet, kann ein Land und seine Bürger reich machen. Haben traditionelle Ölproduzenten etwa ein vom Gott gegebenes Recht auf dieses Geld, nur weil sie zuerst da waren?

Wäre es nicht ein Lösung, Ländern wie Grönland Einnahmen zu ermöglichen, gerade weil sie n i c h t nach Öl bohren? „Cap & Trade“ („Deckeln & Handeln“) für Ölförderungsrechte könnte die Antwort sein. Es würde die Klimakatastrophe vermeiden helfen, den Öl-Reichtum unter allen Menschen der Erde gleichmäßig verteilen und Bohren in sensiblen Gebieten wie der Artik unnötig machen.

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Die benötigten Flächen sind riesig, aber sie sind in Europa vorhanden, um unseren Energiebedarf 100% aus erneuerbarer Energie zu decken. Ob es ökonomisch sinnvoll ist, dies zu tun, ist eine andere Frage. Man kann mit Ländern zusammen arbeiten, die bessere Ressourcen haben zum Beispiel sehr viel Sonne und eine geringe Bevölkerungsdichte: die Wüstenländer.

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Die fünf Säulen der erneuerbaren Energien in Deutschland sind: Bioenergie (z.B. Biodiesel, Pflanzenöl, Bioethanol, Biogas, Holzpellets, Holzhackschnitzel – aus der Landwirtschaft), Windenergie (Onshore & Offshore), Solarenergie (aus Freiflächen und Gebäudeflächen), Geothermie und Wasserkraft.

Laut Agentur für Erneuerbare Energien e.V. werden erneuerbare Energien in 2020 einen Anteil von 28% am gesamten Endenergieverbrauch (Strom, Wärme, Verkehr) in Deutschland haben. Wie viel Fläche braucht man dafür? Und wie viel Fläche bräuchte man, um von 28% auf 100% zu gehen?

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Kein Mensch scheint etwas gegen erneuerbare Energien zu haben. Jedoch wird immer wieder behauptet, es sei alles nicht finanzierbar. Oder die Technologien sind noch unreif. Oder die Fläche reicht nicht aus. Und weil es so sei, könne man nicht ohne Fossilbrennstoffe auskommen... Auch nicht ohne Kernkraftwerke....

Mit dem Fortschritt der Forschung und der Verbreitung der erneuerbaren Energie sinken die Investitionspreise und verbessern sich die Technologien. Jedoch bleibt die Fläche immer gleich. Ist sie ausreichend?

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Letzten Monat sah ich endlich den Film „No Impact Man“. Es war eine dieser Situationen, bei denen du nicht weißt, ob du laut lachen oder aus Verzweiflung schreien sollst. Der Teil, der mich am meisten störte, war sein Verzicht auf Strom. Hat der Typ noch nie gehört, dass man heutzutage Ökostrom – Strom aus erneuerbaren Energien (Wasserkraft, Wind, Solar, etc.) – beziehen kann und so keine CO2-Emissionen verursachen? Wäre es nicht besser gewesen, dies zu tun und dabei eine Menge Leute beizubringen, wie man Emissionen reduziert, ohne auf Komfort zu verzichten? Spätestens am Ende des Films, als er die Stromversorgung wieder herstellt, wäre der richtige Zeitpunkt zu sagen: „Ich habe wieder Strom, aber aus erneuerbaren Quellen – und das könntest auch du tun!"

Mit Strom wäre er in der Lage gewesen, mit sauberer Energie zu kochen, anstelle Methan zu verbrennen und so eine Menge CO2-Emissionen zu erzeugen. Das tat er das ganze Jahr über – aber erwähnt hat es das nicht, nicht wahr? Auch über seinen Hund hat er nichts gesagt, obwohl das Halten eines Hundes etwa die gleiche Menge an CO2-Emissionen produziert, wie einen Kleinwagen zu fahren. „No Impact“ – keine Wirkung? Mit Methan und Hund? Will er uns täuschen oder nur sich selbst?

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Einer der Gründe, warum ich meinen Kiosk – Certified Coolness – eröffnet habe, war der Wunsch, Missverständnisse zu bekämpfen. Wir hören oft: „Fliegen ist schlecht“, „Fliegen verursacht den Klimawandel“, wir müssen „Fliegen um jeden Preis vermeiden“, sogar „wir sollten uns fürs Fliegen schämen“. Es gibt viele Firmen, die CO2-Ausgleich nur für Flüge anbieten – als ob nur Flüge CO2-Emissionen produzieren...

Fliegen ist nicht schlecht, sondern Fliegen mit Fossilbrennstoffen ist schlecht! Wie bei Autos und anderen „Technik-Spielzeugen“, liegt das Problem an den Energiequellen und nicht an den „Spielzeugen“ selbst. Wenn wir die Wende von Fossilbrennstoffen zu erneuerbaren Energiequellen geschafft haben, ist Fliegen oder Auto fahren kein Problem mehr.

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Globale Sportveranstaltungen sind großartige Gelegenheiten, Botschaften zu verschicken und sich als Land neu zu positionieren. Die Olympischen Spielen 1964 in Tokyo und 2008 in Peking waren für diese zwei asiatischen Länder eine Art „Coming-Out-Party“: Man war endlich bei den reichen und entwickelten Ländern angekommen. Die erste Fußball-WM auf afrikanischem Boden soll der Welt das andere Gesicht Afrikas zeigen: jung, aktiv, Zukunft gestaltend.

Es wäre auch eine gute Gelegenheit gewesen, den Klimawandel zu thematisieren. Denn Afrika wird dieser besonders hart treffen. Jedoch wurden viele Gelegenheiten verpasst.

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Certified Coolness: Cool living on a cool planet